Der Alte ist aus gegebenem Anlass in Zähnchen umgetauft worden und wir lesen gerade - Dirk und ich - von Andreas Steinhöfel. Ich bin so gespannt auf seine anderen Bücher, für uns ist es allerdings jetzt noch zu früh. Da bin ich froh, dass Dirk und Andreas mit ihrem Bruder Björn meinem Sohn viel Freude bereiten, es scheinen einige Szenen aus Andreas Steinhöfels eigener Kindheit dabeizusein.
Habe mir vorgenommen viel zu lesen und darüber zu berichten, für Kleine und für Große!!
Donnerstag, 16. Februar 2012
Dirk und ich
Der Alte ist aus gegebenem Anlass in Zähnchen umgetauft worden und wir lesen gerade - Dirk und ich - von Andreas Steinhöfel. Ich bin so gespannt auf seine anderen Bücher, für uns ist es allerdings jetzt noch zu früh. Da bin ich froh, dass Dirk und Andreas mit ihrem Bruder Björn meinem Sohn viel Freude bereiten, es scheinen einige Szenen aus Andreas Steinhöfels eigener Kindheit dabeizusein.
Schwedenkrimi
Ich habe gerade - Zweifel - gelesen, einen Band aus der Reihe um Lars M. Johannson von Leif GW Persson. Die Krimis spielen im Umfeld Polizeiermittlung/Sicherheitspolizei/Geheimdienste. Als ersten Band aus der Reihe habe ich - Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters - gelesen, den ich ganz toll fand, fast schon poetisch, ich wurde in eine schöne melancholische Schwedenkrimistimmung hineingezogen. Dann habe ich den letzten Band der Reihe in der Krimi Bestenliste entdeckt (hier immer die besten Krimiempfehlungen) und mich entschieden, alle Bände zu lesen. In - Zweifel - geht es noch einmal um den Mord an Olof Palme, ich finde, es ist nicht der gelungenste Band der Reihe, aber ich werde die letzten zwei Bände auch noch lesen, ich habe Lars Martin ins Herz geschlossen.
Dienstag, 7. Februar 2012
John Irving
Ich habe gerade nochmal - The Imaginary Girlfriend - von John Irving gelesen. In Englisch, da lese ich die Sachen doch aufmerksamer, weil langsamer. Ich habe mich, wie immer bei seinen Bücher sehr wohl gefühlt. Er vermittelt mir so ein heimeliges Gefühl, wahrscheinlich weil ich ihn als Menschenfreund empfinde. Am Anfang beschreibt er, wie er unter seiner Dyslexie gelitten hat. Ich lese gerade die ersten Aufsätze meines Sohnes und kann mich trösten, vielleicht hat er es auch...
Seine letzten Bücher (- Bis ich dich finde - und - Letzte Nacht in Twisted
River -) haben sich ja keiner uneingeschränkten Beliebtheit erfreut, trotz einiger Längen habe ich sie sehr gemocht und bin, nachdem ich hineingefunden hatte, darin verschwunden.
Roddy Doyle
Der Alte und ich lesen im Moment - Das große Giggler-Geheimnis - von Roddy Doyle. Die Handlung ist nicht sehr umfassend aber wunderbar langatmig und witzig erzählt. Ich finde es sehr irisch und war gespannt wie mein Sohn es findet, ganz ohne Ritter und ohne große Abenteuer. Wir amüsieren uns sehr gut und es ist schön, einen Hauch von Literatur weiterzugeben :-)
Sonntag, 29. Januar 2012
Magriet de Moor - Der Maler und das Mädchen
Es wird langsam Zeit, meine Geburtstagsbücher mal in Augenschein zu nehmen, sonst jährt er sich bald wieder und ich bekomme wieder Neue :-).
Es geht um zwei parallel verlaufende Geschichten, zum einen das Leben von Rembrandt und zum anderen das Leben und Sterben eines jungen Mädchens, das in der Stadt sein Glück sucht. Leider ist mir das Buch in keiner Sekunde nahe gekommen, am Schreibstil lag es nicht, es waren sehr schöne Sätze. Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es gelegen hat, ich glaube Magriet de Moor und ich ticken einfach nicht gleich, jetzt mag ich mich auch gar nicht mehr damit beschäftigen.
Eine schöne Woche aus Köln!!
Dienstag, 24. Januar 2012
Upcycling am Dienstag
Heute wird wieder gewerkelt bei Nina und ich bin dabei!! Ich habe da noch einen alten Stuhl (tatsächlich von meinen Großeltern) und jeder, der uns besucht, fragt sich wahrscheinlich, warum er auf so einem ollen Ding sitzen muss:
Ist also lang schon fällig, wie ihr seht! Es war noch dicker Stoff von einem Vorhang übrig, den ich erstmal zugeschnitten und versäubert habe und dann einfach darübergetackert. Gottseidank guckt da keiner drunter, ich hoffe einfach nur, dass es hält. Ich habe den Stuhl erstmal so hingestellt, dass er nicht jeden Tag benutzt wird :-)
Montag, 23. Januar 2012
Wo ist Walter?
Das Hütchen und der Alte gucken mal wieder ein Gemeinschaftsbuch: - Wo ist Walter - von Martin Handford. Es ist ein Wimmelbuch mit sehr viel Wimmel, also auch noch für Ältere eine Herausforderung. Auf jedem Bild sind Walter und einige andere Figuren versteckt, was dem Hütchen natürlich egal ist. Ich habe bisher 6 Bände gesehen und bin gebeten worden, außer den beiden Bänden, die wir jetzt angucken, noch weitere zu organisieren. Eine gute Woche, werde auch bald einen Roman (nein, keinen Krimi) posten...
Dienstag, 17. Januar 2012
Upcycling in der Küche
Seid Nina upcycled überlege ich, ob ich wohl auch etwas beitragen kann. Ich bastel ja nich so gerne. Nachdem ich jetzt ein paar Wochen überlegt habe, ist mir doch noch einiges eingefallen, juhu, ich cycle auch up :-)!!! Es ist schon ein bißchen her, aber ich freue mich über das Ergebnis immer noch jeden Tag, wir haben unsere Küche nunja, renoviert. Es war eine 28 Jahre alte Landhausküche, mit Gänsen auf den Kacheln und einfach nur Eiche rustikal, ihr versteht schon. Eine neue Küche hätte mir auch gefallen, allerdings hätten wir keine auf Maß bezahlen können. Also, alle Türe abschleifen und streichen, es waren mit Schubladen über 30, neue Arbeitsplatte, Griffe und Elektrogeräte. Bis auf die Spülmaschine und die braucht dringend mal einen Aufkleber. Als Farbe habe ich smaragdgrün gewählt, man sollte die Farben allerdings nie im Baumarkt ohne Tageslicht aussuchen, so ist die Küche jetzt türkis. Sagen wir mal so, sie ist besonders, alle Leute, die uns besuchen, wissen erstmal gar nicht was sie sagen sollen, wer hat schon eine türkise Küche? Ich liebe sie, und freue mich, wie gesagt, jeden Tag. Liebe Grüße an alle Upcyclerinnen!!
Montag, 16. Januar 2012
Noch einmal die RITTER
Es gibt so viele schöne Ritterbücher, ich fasse jetzt einfach mal ein paar zusammen:
Fast schon ein Klassiker, - Der kleine Ritter Trenk - von Kirsten Boje, wir haben gerade den zweiten Teil gelesen - Der kleine Ritter Trenk und der Große Gefähliche -. Es ist eine schöne Heldengeschichte, nebenbei gibt es schon einige Informationen zum Thema Mittelalter.
- Der rostige Robert - von THiLO ist eine sehr lustige Reihe, in der der Ritter gar nichts auf den Zahn kriegt. Sein Knappe muß ihn dauernd retten, wobei der Ritter es noch nicht einmal merkt. Der Alte und ich haben uns gut amüsiert und ein Band steht auch noch in der Warteschleife.
Bei einer Freundin habe ich ein schönes Buch entdeckt - Dein Abenteuer als Ritter - aus dem Tessloff Verlag. Ist mal eine schöne Abwechslung bei den ganzen Wissenbüchern. Die Reihe ist wohl klein, aber lesenswert, das Wissen ist fein aufbereitet.
Shibumi und Satori
Ich habe mir - Satori - von Don Winslow gewünscht und gesehen, er hat quasi die Fortsetzung von - Shibumi - von Trevanian, alias Rodney William Whitaker geschrieben, obwohl die Handlung von Shibumi später spielt. Ich habe mich entschieden, zuerst Shibumi zu lesen, was sich auch als richtig herausgestellt hat. Es handelt vom Leben des Nicolas Hel, der als russischstämmiges Kind in Japan aufwächst, 5 Sprachen spricht, nach Shibumi (in etwa zurückhaltende Eleganz) strebt, was als Killer ja nicht so einfach ist. Der Roman spielt auf ganz vielen Handlungsebenen, es gibt viele geschichtliche Informationen, ich habe mich einfach ganz prima unterhalten gefühlt, die Coolness des Protagonisten spiegelt sich tatsächlich in der Sprache wieder.
Danach habe ich mir direkt Satori (die Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins) geschnappt, hier ist Nicolas Hel 26 Jahre alt und es gibt nur einen Handlungsstrang, was für mich auch die große Schwäche des Buches ist. Wie hätte Winslow es auch anders lösen können? Beim Lesen ist mir klar geworden, wie sehr Bücherschreiben auch ein Handwerk ist. Ich finde, er hat seine Sache gut gemacht, kann aber mit dem Original nur in einzelnen Passagen mithalten, eine sehr schwierige Aufgabe.
Danach habe ich mir direkt Satori (die Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins) geschnappt, hier ist Nicolas Hel 26 Jahre alt und es gibt nur einen Handlungsstrang, was für mich auch die große Schwäche des Buches ist. Wie hätte Winslow es auch anders lösen können? Beim Lesen ist mir klar geworden, wie sehr Bücherschreiben auch ein Handwerk ist. Ich finde, er hat seine Sache gut gemacht, kann aber mit dem Original nur in einzelnen Passagen mithalten, eine sehr schwierige Aufgabe.
Abonnieren
Posts (Atom)