Samstag, 17. März 2012

Mark Twain spielt Fußball


Das ich so wenig lese, ist selten und hoffentlich bald wieder anders. Also, nach zwei Wochen mal wieder ein Post. Ich habe gerade - Die Wälder am Fluß - von Joe R. Lansdale gelesen, ein Autor, der mich schon lange verfolgt, wahrscheinlich, weil er so oft mir Mark Twain verglichen wird, den ich ja sehr mag.
Doch zuerst das Notwendige, das Buch spielt in den 30er Jahren in den Südstaaten und ist eigentlich eine typische coming of age Geschichte aus der Sicht eines Heranwachsenden erzählt, allerdings mit dem Wissen eines Erwachsenen. Man ist nah an der Natur, es geschehen Morde, der Klan tritt auf, eigentlich ein  typischer Südstaatenmix, aber sehr angenehm erzählt, niemals reißerisch, immer ganz nah an der Sache. 
Womit wir auch wieder bei Mark Twain wären, dessen Humor hier völlig fehlt. Macht aber nix, ich werde auf jeden Fall beizeiten noch eins von Joe Lansdale lesen. Ich habe gesehen, sein oeuvre ist reichhaltig und die Übersetzungen ins Deutsche auch.

Das Zähnchen mußte sich etwas aus unserem Fundus aussuchen und hat sich doch noch für - Die wilden Kerle - entschieden (habe ich mal für 50 Cent auf dem Flohmarkt gekauft).  Ehrlich gesagt, es ist gar nicht so schlecht... Spannend erzählt, Geschichten aus dem Leben und auch noch Humor, wer hätte das gedacht nach dem ganzen Rummel?

Dienstag, 6. März 2012

Upcycling am Dienstag




Es ist wieder soweit: Upcycling-Dienstag, bei Nina wird gewerkelt!!
Ich suche schon lange einen schönen Stoff für eine Gardine in der Küche. Nicht, das ich Küchengardinen besonders toll finden würde, aber morgens scheint die Sonne ins Fenster und man kann leider nix mehr sehen. Stoffmäßig hat mir alles nicht gefallen, habe ich halt weiter gewartet. 
Beim Aufräumen und Ausmisten fiel mir ein total olles Bettlaken in die Hände, so richtig schön gewebt, wie das früher so gemacht wurde. Ich wollte es gerade wegschmeißen, das fielen mir die Gardinen wieder ein. Ein bißchen passendes Webband bestellt und einfach einen kleine Gardine genäht und da der Stoff nicht reichte (er wurde zur Mitte hin schon sehr dünn) habe ich aus einem anderen alten Fiffi noch einen Vorhang genäht. Was man jetzt nicht sieht, ich habe etwas knapp ausgemessen und die Gardine ist etwas schmal geworden. Ich wünsche einen schönen Dienstag!!


Freitag, 2. März 2012

Der unvermeidliche Greg

Abends liegt ein müdes Zähnchen mit schweren Augenlidern im Bett, das mir sehr böse ist, wenn ich weniger als 50 Seiten vorlese. Nein, eigenlich soll ich die ganze Nacht weiterlesen. Ich dachte ja, wir kommen an Greg vorbei oder lesen ihn später oder was weiß ich. Aber ich gestehe, ich finde es sehr unterhaltsam und kichere abends noch ordentlich mit dem Zähnchen.

Von Idioten umzingelt - Jeff Kinney

Die Bücherdiebin von Markus Zusak


Lange habe ich nichts geschrieben, alle einmal krank und dann wieder von vorne. Aber jetzt kann ich den Frühling riechen, hmm.

Eine Kindheit während des 2. Weltkriegs, so kann sie aussehen. Ich habe beim Lesen manchmal in meinem Bett gelegen und  mich gewundert, wie still es ist und wie friedlich wir leben.

Ich fand die Handlung gut und das Mädchen Liesel Meminger ist mir ans Herz gewachsen. Was mir gar nicht gefallen hat, das Buch aus der Sicht des Todes zu erzählen. Das kann man machen, aber in Sätzen wie "Es bringt mich schier um, wie manche Menschen sterben" kokettiert der Tod und das hat mich in diesem Fall irritiert. Daher habe ich ein bißchen gebraucht um dabeizusein.

Es ist ja eigentlich ein Jugendbuch und es könnte für den ein oder anderen sicher interessanter sein als das - Tagebuch der Anne Frank -.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Dirk und ich


Der Alte ist aus gegebenem Anlass in Zähnchen umgetauft worden und wir lesen gerade  - Dirk und ich - von Andreas Steinhöfel. Ich bin so gespannt auf seine anderen Bücher, für uns ist es allerdings jetzt noch zu früh. Da bin ich froh, dass Dirk und Andreas mit ihrem Bruder Björn meinem Sohn viel Freude bereiten, es scheinen einige Szenen aus Andreas Steinhöfels eigener Kindheit dabeizusein.

Schwedenkrimi


Ich habe gerade - Zweifel - gelesen, einen Band aus der Reihe um Lars M. Johannson von Leif GW Persson. Die Krimis spielen im Umfeld Polizeiermittlung/Sicherheitspolizei/Geheimdienste. Als ersten Band aus der Reihe habe ich - Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters - gelesen, den ich ganz toll fand, fast schon poetisch, ich wurde in eine schöne melancholische Schwedenkrimistimmung hineingezogen. Dann habe ich den letzten Band der Reihe in der Krimi Bestenliste entdeckt (hier immer die besten Krimiempfehlungen) und mich entschieden, alle Bände zu lesen. In - Zweifel - geht es noch einmal um den Mord an Olof Palme, ich finde, es ist nicht der gelungenste Band der Reihe, aber ich werde die letzten zwei Bände auch noch lesen, ich habe Lars Martin ins Herz geschlossen.

Dienstag, 7. Februar 2012

John Irving


Ich habe gerade nochmal - The Imaginary Girlfriend - von John Irving gelesen. In Englisch, da lese ich die Sachen doch aufmerksamer, weil langsamer. Ich habe mich, wie immer bei seinen Bücher sehr wohl gefühlt. Er vermittelt mir so ein heimeliges Gefühl, wahrscheinlich weil ich ihn als Menschenfreund empfinde. Am Anfang beschreibt er, wie er unter seiner Dyslexie gelitten hat. Ich lese gerade die ersten Aufsätze meines Sohnes und kann mich trösten, vielleicht hat er es auch...

Seine letzten Bücher (- Bis ich dich finde - und - Letzte Nacht in Twisted
River -) haben sich ja keiner uneingeschränkten Beliebtheit erfreut, trotz einiger Längen habe ich sie sehr gemocht und bin, nachdem ich hineingefunden hatte, darin verschwunden.

Roddy Doyle



Der Alte und ich lesen im Moment - Das große Giggler-Geheimnis -  von Roddy Doyle. Die Handlung ist nicht sehr umfassend aber wunderbar langatmig und witzig erzählt. Ich finde es sehr irisch und war gespannt wie mein Sohn es findet, ganz ohne Ritter und ohne große Abenteuer. Wir amüsieren uns sehr gut und es ist schön, einen Hauch von Literatur weiterzugeben :-)

Sonntag, 29. Januar 2012

Magriet de Moor - Der Maler und das Mädchen


Es wird langsam Zeit, meine Geburtstagsbücher mal in Augenschein zu nehmen, sonst jährt er sich bald wieder und ich bekomme wieder Neue :-).

Um es gleich vorweg zu schicken, Magriet de Moor und ich sind wieder keine Freundinnen geworden, nur habe ich es diesmal geschafft, das Buch zu Ende zu lesen. 
Es geht um zwei parallel verlaufende Geschichten, zum einen das Leben von Rembrandt und zum anderen das Leben und Sterben eines jungen Mädchens, das in der Stadt sein Glück sucht. Leider ist mir das Buch in keiner Sekunde nahe gekommen, am Schreibstil lag es nicht, es waren sehr schöne Sätze. Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es gelegen hat, ich glaube Magriet de Moor und ich ticken einfach nicht gleich, jetzt mag ich mich auch gar nicht mehr damit beschäftigen.
Eine schöne Woche aus Köln!!

Dienstag, 24. Januar 2012

Upcycling am Dienstag

Heute wird wieder gewerkelt bei Nina und ich bin dabei!! Ich habe da noch einen alten Stuhl (tatsächlich von meinen Großeltern) und jeder, der uns besucht, fragt sich wahrscheinlich, warum er auf so einem ollen Ding sitzen muss: 





Ist also lang schon fällig, wie ihr seht! Es war noch dicker Stoff von einem Vorhang übrig, den ich erstmal zugeschnitten und versäubert habe und dann einfach darübergetackert. Gottseidank guckt da keiner drunter, ich hoffe einfach nur, dass es hält. Ich habe den Stuhl erstmal so hingestellt, dass er nicht jeden Tag benutzt wird :-)