Mittwoch, 2. Mai 2012

Von wegen Asbest von Claudia Rapp

Mein Schwiegervater hat mich auf ein Kindle eingeladen, - Von wegen Asbest - von Claudia Rapp. In der Uni Konstanz ist die Bibliothek wegen Feinstaubbelastung geschlossen, aber in Wirklichkeit war es nur ein Vorwand um irgendetwas zu erpressen (huch, ich habe ganz vergessen, was). Eine größere Gruppe Studenten und Mitarbeiter der Uni wird im Gebäude gefangen genommen und es werden Geschichten von den einzelnen Leuten erzählt. Leider bleibt die Handlung sehr blass, irgendwie sind die Menschen alle gleich erzählt und wie sie sich befreien ist ein Witz.
Als ich bei 32% Lesekapazität angekommen war, dachte ich, wo kommt jetzt noch der Dreh, das Buch ist doch gleich zu Ende!! Dann fing es einfach wieder von vorne an. Meine 853 Leser, die einen Kindle besitzen werden jetzt sagen, Gott, ist die doof, das ist doch immer so!!

Mittwoch, 18. April 2012

Dominique Manotti

Vor einigen Monaten habe ich - Letzte Schicht - von Dominique Manotti gelesen. Ein politischer Krimi, spielt im Arbeiter- und Gewerkschaftsmilieu und handelt von einem Leben, von dem ich keine Ahnung habe. Hat mir gut gefallen, ist sehr direkt und ich dachte, da geht bestimmt noch mehr. 

Ihr erster Krimi - Hartes Pflaster - war nicht mehr zu bekommen, höchstens für 50 Euro. Also habe ich gewartet und tatsächlich wurde er jetzt neu aufgelegt. Er spielt im Pariser Viertel Sentier in den 80ern, als die türkischen Näher der pret-a-porter Schauen dafür kämpfen ihren illegalen Status loszuwerden. Es gibt einen schwulen Kommissar, der überall mitzumischen scheint und auch noch eine Drogengeschichte aufklärt. Von Kommissar Daquin könnte ich noch mehr lesen.  Hut ab, Madame Manotti, ich bin total begeistert. Ein Stück Zeitgeschichte auf diese wunderbar dichte Art dargeboten zu bekommen, davon träume ich als Krimileserin. 
Naja, der Krimi den ich jetzt lese, der hat es aber auch schwer :-)

Bommes Bagger

Das Hütchen hat sich verliebt, in Bommes Bagger. Ein kleiner Junge liebt Bagger und sein genervter Vater muß mit zur Baustelle, es könnte bei uns sein. Bomme träumt sogar vom Baggern und als das Hütchen mir sehr eindringlich gesagt hat: "Es ist ein Zaun!" wußte ich erst nicht was er meint. Traum und Zaun ist ja auch nicht soweit voneinander.

Montag, 2. April 2012

Gartenglück

Ein erster Eindruck vom noch unberührten Gartenparadies. Ich freue mich sehr, dass ich heute den Schlüssel in Empfang nehmen durfte.

Die fabelhafte Miss Braitwhistle

Die Mary Poppins von heute, sehr unterhaltsam. Das Zähnchen fängt ja auch langsam an, sich in der Schule den ein oder anderen Scherz zu erlauben, also genau das richtige für uns.

Die Grippe

Nein, so heißt kein Buch, was ich gelesen habe :-). Ich habe - Das vergessene Kind - von Kate Atkinson gelesen und den ersten Teil der Königsmörder Chronik von Patrick Rothfuss - Der Name des Windes -. Leider sind beide Bücher im geistigen Nichts verschwunden, weil sie letzten Endes nur dazu gedient haben, mich von meiner Übelkeit abzulenken. Jetzt bin ich auf dem Weg der Genesung und werde über das nächste Buch wieder etwas Gehaltvolleres schreiben.

Samstag, 17. März 2012

Mark Twain spielt Fußball


Das ich so wenig lese, ist selten und hoffentlich bald wieder anders. Also, nach zwei Wochen mal wieder ein Post. Ich habe gerade - Die Wälder am Fluß - von Joe R. Lansdale gelesen, ein Autor, der mich schon lange verfolgt, wahrscheinlich, weil er so oft mir Mark Twain verglichen wird, den ich ja sehr mag.
Doch zuerst das Notwendige, das Buch spielt in den 30er Jahren in den Südstaaten und ist eigentlich eine typische coming of age Geschichte aus der Sicht eines Heranwachsenden erzählt, allerdings mit dem Wissen eines Erwachsenen. Man ist nah an der Natur, es geschehen Morde, der Klan tritt auf, eigentlich ein  typischer Südstaatenmix, aber sehr angenehm erzählt, niemals reißerisch, immer ganz nah an der Sache. 
Womit wir auch wieder bei Mark Twain wären, dessen Humor hier völlig fehlt. Macht aber nix, ich werde auf jeden Fall beizeiten noch eins von Joe Lansdale lesen. Ich habe gesehen, sein oeuvre ist reichhaltig und die Übersetzungen ins Deutsche auch.

Das Zähnchen mußte sich etwas aus unserem Fundus aussuchen und hat sich doch noch für - Die wilden Kerle - entschieden (habe ich mal für 50 Cent auf dem Flohmarkt gekauft).  Ehrlich gesagt, es ist gar nicht so schlecht... Spannend erzählt, Geschichten aus dem Leben und auch noch Humor, wer hätte das gedacht nach dem ganzen Rummel?

Dienstag, 6. März 2012

Upcycling am Dienstag




Es ist wieder soweit: Upcycling-Dienstag, bei Nina wird gewerkelt!!
Ich suche schon lange einen schönen Stoff für eine Gardine in der Küche. Nicht, das ich Küchengardinen besonders toll finden würde, aber morgens scheint die Sonne ins Fenster und man kann leider nix mehr sehen. Stoffmäßig hat mir alles nicht gefallen, habe ich halt weiter gewartet. 
Beim Aufräumen und Ausmisten fiel mir ein total olles Bettlaken in die Hände, so richtig schön gewebt, wie das früher so gemacht wurde. Ich wollte es gerade wegschmeißen, das fielen mir die Gardinen wieder ein. Ein bißchen passendes Webband bestellt und einfach einen kleine Gardine genäht und da der Stoff nicht reichte (er wurde zur Mitte hin schon sehr dünn) habe ich aus einem anderen alten Fiffi noch einen Vorhang genäht. Was man jetzt nicht sieht, ich habe etwas knapp ausgemessen und die Gardine ist etwas schmal geworden. Ich wünsche einen schönen Dienstag!!


Freitag, 2. März 2012

Der unvermeidliche Greg

Abends liegt ein müdes Zähnchen mit schweren Augenlidern im Bett, das mir sehr böse ist, wenn ich weniger als 50 Seiten vorlese. Nein, eigenlich soll ich die ganze Nacht weiterlesen. Ich dachte ja, wir kommen an Greg vorbei oder lesen ihn später oder was weiß ich. Aber ich gestehe, ich finde es sehr unterhaltsam und kichere abends noch ordentlich mit dem Zähnchen.

Von Idioten umzingelt - Jeff Kinney

Die Bücherdiebin von Markus Zusak


Lange habe ich nichts geschrieben, alle einmal krank und dann wieder von vorne. Aber jetzt kann ich den Frühling riechen, hmm.

Eine Kindheit während des 2. Weltkriegs, so kann sie aussehen. Ich habe beim Lesen manchmal in meinem Bett gelegen und  mich gewundert, wie still es ist und wie friedlich wir leben.

Ich fand die Handlung gut und das Mädchen Liesel Meminger ist mir ans Herz gewachsen. Was mir gar nicht gefallen hat, das Buch aus der Sicht des Todes zu erzählen. Das kann man machen, aber in Sätzen wie "Es bringt mich schier um, wie manche Menschen sterben" kokettiert der Tod und das hat mich in diesem Fall irritiert. Daher habe ich ein bißchen gebraucht um dabeizusein.

Es ist ja eigentlich ein Jugendbuch und es könnte für den ein oder anderen sicher interessanter sein als das - Tagebuch der Anne Frank -.